Dateiaustausch
FluxCargo ist ein Dateiaustausch für Unternehmen, der auf der eigenen Maschine läuft. Ohne Größengrenze, mit Rechten am einzelnen Ordner und einem Nachweis darüber, wer was wann getan hat.
Für Unternehmen, die täglich Dateien mit Kunden, Lieferanten und Partnern austauschen, und bei denen weder ein Postfach noch ein gemeinsames Laufwerk dafür taugt. Ein Postfach kennt keine Rechte und keine Version, ein Laufwerk endet an der Firmengrenze.
Planung und Bau
Zeichnungen, Berechnungen und Fotos, die zwischen Büro, Baustelle und Auftraggeber laufen.
Fertigung und Handel
Prüfzeugnisse, Datenblätter und Belege, die von Lieferanten hereinkommen.
Beratung und Verwaltung
Unterlagen, bei denen nachweisbar sein muss, wer sie wann bekommen hat.
Jeder Punkt mit einem Beispiel: Eine Aufzählung von Fähigkeiten liest sich wie jede andere.
Spaces statt eines gemeinsamen Laufwerks
Ein Space ist ein Vorhaben: ein Auftrag, ein Kunde, ein Projekt. Darin ein Ordnerbaum, wie man ihn kennt. Wer nicht Mitglied ist, sieht den Space nicht: Er steht nicht in einer Liste, die man durchblättern könnte.
Ein Ingenieurbüro legt je Auftraggeber einen Space an. Der Auftraggeber sieht seinen und keinen anderen, auch nicht, dass es andere gibt.
Rechte am einzelnen Ordner
Von Ansehen bis Leiten, je Benutzer und je Ordner. Ein Ordner kann offen sein, während der danebenliegende es nicht ist.
Im Space „Neubau Ostring“ darf die Statik in „Berechnungen“ schreiben und in „Verträge“ nicht einmal hineinsehen.
Auch der Administrator sieht nichts
Wer Benutzer und Einstellungen verwaltet, bekommt dadurch keinen Zugang zu Inhalten. Es gibt keine Abkürzung für Admins. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Zusage.
Der Systemadministrator kann ein Passwort zurücksetzen. Die Zeichnung im Space „Personal“ sieht er deswegen nicht.
Keine Größengrenze
Übertragen wird blockweise. Bricht die Verbindung ab, geht es an derselben Stelle weiter statt von vorn. Eine Datei mit mehreren Gigabyte ist kein Sonderfall.
Ein Video von 1,6 GB über eine Mobilfunkverbindung: Der Aufzug unterbricht, der Upload läuft danach weiter.
Jede Version bleibt
Ist im Space „Automatisch versionieren“ eingeschaltet, überschreibt niemand etwas: Jeder frühere Stand bleibt abrufbar, mit Zeitpunkt und Benutzer.
Der Grundriss ist in der vierten Auflage. Der Handwerker hat nach der zweiten gebaut. Beide liegen nebeneinander, und man sieht, wann welche kam.
Ansehen, ohne herunterzuladen
Bilder, PDF, Video und Ton öffnen sich im Fenster. Video beginnt zu spielen, sobald der Anfang da ist, nicht erst, wenn alles übertragen wurde.
Zwölf Fotos einer Baustelle durchsehen, ohne zwölf Dateien im Download-Ordner zu haben.
Ganze Ordner als Archiv
Ein Ordner lässt sich als ZIP anfordern. Gepackt wird im Hintergrund; der Verweis kommt, wenn es fertig ist.
Bei Projektabschluss den gesamten Bestand in einem Stück an den Auftraggeber übergeben.
Freigeben, auch wenn der Empfänger kein Konto hat
Ein Verweis, wahlweise mit Passwort und Ablaufdatum. Der Empfänger braucht nichts zu installieren und sich nirgends anzumelden.
Das Angebot geht an den Kunden, der Verweis läuft in vierzehn Tagen ab. Danach führt er ins Leere, ohne dass jemand daran denken musste.
Hereinreichen lassen
Der umgekehrte Weg: ein Verweis, über den jemand in genau einen Ordner ablegen darf, und sonst nichts. Er sieht den Bestand nicht.
Der Lieferant schickt seine Prüfzeugnisse selbst in den richtigen Ordner, statt sie an eine Postfachadresse zu mailen, aus der sie jemand von Hand einsortiert.
Ihr Zeichen, nicht unseres
Wer einen Verweis öffnet, sieht das Logo des Space. Für ihn ist dieser Space die Anwendung; er soll nicht raten, bei wem er gerade ist.
Der Kunde des Ingenieurbüros sieht sein eigenes Logo, nicht das des Büros und schon gar nicht unseres.
Auch im Inhalt, nicht nur im Namen
Gesucht wird in Word, Excel, PowerPoint, OpenDocument und PDF. „Angebot Müller“ steht im Dateinamen nur, wenn jemand ihn so genannt hat; im Angebot selbst steht es immer.
Niemand weiß mehr, wie die Datei hieß, aber jeder weiß, dass „Ostring“ darin vorkommt.
Auch in Bildern und Scans
Ein abfotografierter Lieferschein und ein eingescanntes PDF sind für einen Rechner zunächst nur Farbpunkte. Die Texterkennung liest, was darauf steht, und macht es auffindbar.
Eine Bauakte aus zwanzig Jahren, eingescannt: Nach der Erkennung findet man die Seite mit der Baugenehmigung, ohne zu blättern.
Was eine Datei über sich weiß
Aufnahmezeit, Kamera und Objektiv bei Fotos, Verfasser und Bearbeitungsstand bei Dokumenten, Laufzeit und Auflösung bei Video. Danach lässt sich ebenfalls suchen.
Alle Aufnahmen vom Tag der Abnahme, unabhängig davon, wer sie hochgeladen und wie er sie benannt hat.
Benachrichtigungen, die man abstellen kann
Wer einen Ordner abonniert, erfährt, was darin geschieht. Zwölf Dateien über einen Verweis ergeben eine Nachricht mit einer Liste, nicht zwölf Nachrichten.
Der Projektleiter abonniert „Eingang“ und bekommt eine Zusammenfassung, statt den Ordner zu beobachten.
Papierkorb und Fristen
Gelöschtes bleibt eine einstellbare Zeit im Papierkorb. Dateien lassen sich mit einem Löschzeitpunkt versehen, der von selbst eintritt.
Das Angebot verschwindet drei Monate nach Zuschlag, ohne dass jemand daran denken muss.
Sperren beim Bearbeiten
Wer eine Datei zur Bearbeitung sperrt, verhindert, dass ein anderer gleichzeitig eine eigene Änderung ablegt. Vergessene Sperren lösen sich nach einer Frist von selbst.
Zwei Bearbeiter, eine Kalkulation, keine zwei Wahrheiten.
Nachweis, wer was wann
Jeder Space führt ein Protokoll: hochgeladen, gelesen, gelöscht, freigegeben. Als Liste und als CSV. Wie lange es aufbewahrt wird, stellt der Systemadministrator ein.
„Wir haben Ihnen die Unterlagen geschickt.“ Im Protokoll steht, wann sie abgerufen wurden.
Anmelden ohne Passwort
Passkeys: Fingerabdruck oder Gesichtserkennung des eigenen Geräts. Dazu wahlweise die Zwei-Faktor-Anmeldung und Passwortregeln, die der Systemadministrator setzt.
Am Telefon reicht der Fingerabdruck. Ein Passwort, das man vergessen könnte, gibt es dann nicht mehr.
Am Telefon wie am PC
Die Oberfläche ist auf beides ausgelegt. Auf Android erscheint FluxCargo im Teilen-Menü: aus der Galerie unmittelbar in den richtigen Ordner.
Fotos von der Baustelle: teilen, Ordner wählen, fertig, ohne Umweg über die Dateien-App.
Anschließen statt abtippen
Eine Schnittstelle für eigene Programme und WebDAV für den Datei-Explorer. Für Geräte ohne Browser gibt es eigene Anwendungspasswörter.
Das Warenwirtschaftssystem legt Rechnungen selbsttätig im richtigen Space ab.
Auf der eigenen Maschine
FluxCargo läuft im eigenen Serverraum, im eigenen Rechenzentrum oder beim Webhoster. Die Dateien bleiben, wo sie sind. Es gibt keinen Dienst dazwischen, dem man vertrauen müsste.
Oder gehostet
Wer keine eigene Maschine betreiben will, bekommt eine bereitgestellte. Der Unterschied ist, wer die Maschine wartet, nicht, was die Anwendung kann.
Mehrere Unternehmen auf einer Maschine
Jeder Mandant sieht ausschließlich seinen eigenen Bestand: eigene Benutzer, eigene Spaces, eigene Abteilungen. Die Trennung ist keine Bedingung in einer Abfrage, sondern eine Eigenschaft des Datenmodells.
Sichern, umziehen, aktualisieren
Eine Sicherung umfasst Datenbank und Dateien. Ein Update prüft Datei für Datei und legt einen Wiederherstellungspunkt an. Eine Migration auf eine andere Maschine ist ein beschriebener Vorgang, kein Projekt.
Der Zugang zu FluxCargo erfolgt ausschließlich auf Einladung. Wer eine hat, meldet sich hier an; wer keine hat, wendet sich an den Mandant Admin seines Unternehmens.
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